Herzlich Willkommen beim Norddeutschen Adipositas-Centrum e.V.
Vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer Internetseite. Wir hoffen, dass Sie hier ausreichend Informationen zu dem Thema ADIPOSITAS finden.Allgemeines zur Adipositas
Um Unter-, Normal-, Übergewicht und Fettleibigkeit („Adipositas“) voneinander abzugrenzen, wird zumeist auf eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurückgegriffen, die zwischen Untergewicht (BMI < 18,5 kg/m2 ), Normalgewicht (BMI 18,5- 25 kg/m2 ), Übergewicht (BMI 25 – 30 kg/m2 ) sowie Adipositas Grad I (BMI 30 -35 kg/m2 ), Grad II (BMI 35 – 40 kg/m2 ) und Grad III (BMI > 40 kg/m2) differenziert.
Mehr als 30% der Bevölkerung der USA wiesen 2003 einen BMI > 30 auf, ähnliche Zahlen existieren auch für Europa. Dabei scheint der Anteil der Übergewichtigen und Fettleibigen in den vergangenen Jahren noch weiterhin gestiegen zu sein, wobei davon alle Altersklassen betroffen sind, d.h. sowohl unter Kindern und Jugendlichen als auch unter älteren Menschen steigt der Anteil der Übergewichtigen oder sogar Fettleibigen weiter an. Die Gründe hierfür können verschieden sein (Genetik, Umweltfaktoren, psychische oder körperliche Erkrankungen).
Was sind die Folgen von Übergewicht und Fettleibigkeit?
Durch den erhöhten Körperfettanteil ist das Risiko, das sogenannte metabolische Syndrom (Arterieller Hypertonus, Diabetes mellitus, Hyperlipidämie) und seine Folgeerkrankungen (vorzeitige Arteriosklerose, Herzinfarkt, Herzschwäche, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beine und kleinen Nerven mit Gefühlsstörungen/ -verlusten der Haut, Fettleber/ Leberfibrose/ Leberzirrhose) zu entwickeln, deutlich erhöht. Neben eben genannten Stoffwechselerkrankungen leiden übergewichtige bzw. fettleibige Menschen häufiger unter Gicht, an Gallenblasen/ -steinerkrankungen, an degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates z.B. mit Rücken-, Hüft- oder Kniebeschwerden, an dem sogenannten Schlaf-Apnoe-Syndrom oder an der Refluxerkrankung bei der Magensaft in die Speiseröhre zurückläuft und so zu Sodbrennen, einer chronischen Entzündung und Krebs der Speiseröhre führen kann. Übergewichtige und adipöse Männer leiden häufig unter einer Vergrößerung ihrer Brust, Frauen können unfruchtbar werden. Übergewicht und Fettleibigkeit scheinen zusätzlich mit bestimmten Krebserkrankungen im Zusammenhang zu stehen. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen erscheinen bei Übergewichtigen/ Fettleibigen gehäuft aufzutreten. Insgesamt ist damit die Lebenserwartung eines Übergewichtigen bzw. Adipösen signifikant gegenüber der eines Normalgewichtigen verkürzt.


